Heading North

Wow… so richtig glauben kann ich das ja nicht. Zwei Jahre nach dem Island ein Stück meiner Seele geklaut hat, ist das nächste große Ding in greifbarer Nähe und die Vorbereitungen bilden langsam einen ansehnlichen Gedankenhaufen. Ich hab mir überlegt, weil mein Blog ja eher viel zu kurz kommt, euch über dieses Format teilhaben zu lassen – und tadaa, da bin ich!

Ich wollte eigentlich schon viel früher damit rausrücken, aber so richtig sicher war der Termin erst, als wir die Flüge gebucht haben. Wir, das sind in diesem Fall meine Freundin und (un)freiwillige Assistentin Paulina und ich. Also bisher… wir haben zwar schon damit abgeschlossen aber in meinem Kopf glimmt noch ein ganz kleiner Funke an Hoffnung, dass ich doch noch ein männliches Model für die Reise finde. Sich selbst zu fotografieren ist nicht so einfach. Aber wann geht es jetzt denn los und warum brauche ich bei einer Landschaft, bei der es einem das Blech weg haut denn bitte noch ein männliches Model und wo zur Hölle geht es eigentlich hin?

Nach Norden!

Ganz hoch in den Norden sogar, nämlich nach Norwegen auf die Lofoten! Wer jetzt keine weichen Knie bekommt, der hat kein Herz oder noch nie davon gehört. Wir fliegen vom 20.03. bis 30.03. für eine Auftragsarbeit da hoch! … Und genau mit diesem Satz erklärt sich auch der letzte offene Punkt. ANSMANN lässt mich als Fotografen Produkte in epischer Landschaft ablichten und in einer solchen Kulisse würde sich eben auch ein männliches Model anbieten. Aber es gibt tausend Wege gute und kreative Bilder zu machen und dieses Stück Land wird mir da sehr einfache Karten austeilen.

Aber es geht ja jetzt eher um die Vorbereitung als um die Vorfreude! Ich muss mich immer etwas einfangen, weil ich dazu neige auszuschweifen. Wie gesagt, die Flüge sind mittlerweile gebucht und das ist auch gut so. Das baut Druck auf! Vorher waren wir nämlich noch am überlegen ob es nicht vielleicht doch im Sommer möglich wäre, da würden wir eventuelle Polarlichter gegen die Mitternachtssonne tauschen, aber wir wollten unsere Ruhe, also Winter statt Hauptsaison!

Der gebuchte Flug war dann auch deutlich günstiger als in unserer Planung von vor 4-5 Monaten. Von München aus über Oslo nach Bodø zahlen wir für hin und zurück jetzt knapp 250 pro Person… und das auch nur weil wir ein paar Extras wie reservierte Sitzplätze wollten. Ursprünglich hatten wir eher 350-400 pro Person geschätzt – den Preisen der Airlines zugrunde liegend. Wir haben auch schon Hotels für An- und Abreise in Bodø gebucht, da diese kleine Stadt das Sprungbrett zu den Lofoten ist!

Der Rest der Planung war bisher recht… simpel, wenn auch nicht einfach. Also es ist wirklich leicht gute Spots zu finden – die Lofoten überschütten dich ja quasi mit epischen Eindrücken, aber die passenden AirBnBs auf der Route? Ich habe hier trotzdem mal etwas aufbereitet, damit ich nicht alles abtippen muss. Da kann noch viel an Lokalitäten dazukommen, soweit aber so gut und vielleicht hast du ja auch noch einen Tipp für uns?

Wir treiben uns also in den 10 bzw 9 Tagen auf den 3 Hauptinseln herum. Zur letzten habe ich zugegeben noch nicht viele Spots geschrieben, aber da werden wir auch die kürzeste Verweildauer haben. Wobei, gebucht sind die Unterkünfte dafür ja noch nicht, also wer weiß?!

Auch bei meiner Ausrüstung ist die letzte Tasche noch nicht gepackt. Aber vielleicht interessiert euch hier ja auch, was ich so mitnehme? Ich werde ein bisschen haushalten müssen und packe deswegen für die Kamera nur essentielle Objektive ein. Aber fangen wir mit dem „wichtigsten“ Stück an, dem Fotorucksack! Da hatte ich mir vor Porto und nach gefühlt ein paar tausend Hirnzellen weniger endlich den Wandrd Prvke in der 21 Liter variante und im Photo Bundle ausgesucht und geholt. Es gibt nichts schlimmeres als den richtigen Fotorucksack zu suchen.

Wandrd PRVKE 21 Photo Bundle Light Schwarz

Das Teil ist ein edles und durchdachtes Raumwunder in der kleinen Variante (gibt ihn auch in 31 L). Wasserdicht, super leicht und mit erweiterbaren Stauraum. Da passt oben sogar meine ganze Drohnentasche mit rein, womit wir beim nächsten „Mitflieger“ wären.

Für Island hatte ich noch keine, dieser Fehler würde sich aber nie wieder wiederholen. Also kommt auch die Mavic Pro 2 im Fly More Kit mit!

DJI Mavic 2 Pro inkl. Fly More Kit

Außerdem Packe ich in meinen Rucksack natürlich meine aktuelle Kamera, die Nikon Z6 mit zwei Objektiven, die alles was ich so brauche abdecken sollten

Nikon Z6 System

Nikon AF-S 16-35 mm 1:4G ED

NIKKOR Z 24-70 mm 1:2.8 S

Ich hab gerade übrigens etwas Pipi in den Augen, wenn ich sehe, wie sich die Preise teilweise nach unten entwickelt haben. Aber so ist das eben. Man braucht es wenn man es braucht.

Als Stativ nimm ich höchstwahrscheinlich mein ultra-leichtes Rollei mit, das wiegt nochmal etwas weniger als das schnieke Hama Ding und steht trotz des Gewichts echt stabil. Wobei mir da wahrscheinlich keine Welle wie in Island kommen darf. Aber da wäre das Hama auch nicht besser gerüstet.

Rollei City Traveler XL

Das wären so die Essentials, die auf jeden Fall mit müssen. Ersatzakkus, Speicherkarten, Filter sind sowieso klar. Wichtig wird nur noch die richtige Kleidung. Da setzte ich bei der ersten Schicht auf Woolpower, die habe ich in Island schon lieben gelernt!

Woolpower Unisex Merinowolle Funktionsshirt

Woolpower 400 Long Johns Pant Men

Googelt da einfach mal danach, ich denke, da kann man sich gerade wenn man aus Bayreuth kommt auch beim „Skandinavier“ sehr gut beraten lassen und kaufen.

Bei der Jacke bin ich aber noch ziemlich unschlüssig. Entweder super teuer, oder super hässlich, oder beides, oder irgendetwas fehlt. Hat jemand hier gute Tipps? Ich bräuchte eine Wind- und Wasserdichte, wärmende Outdoorjacke (am besten in Rot – alles für die Bilder), die nicht die 300 Euro Marke einfach so wegatmet. Das treibt mich gerade am meisten in den Wahnsinn.

Aber gut, ich möchte mir ja auch noch etwas für weitere Blogs aufheben, in diesem Sinne – meldet euch, stellt fragen, schreibt mir direkt oder freut euch einfach, auf dem Laufenden zu bleiben 🙂

Euer Marco!

 

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